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Informationen zum Fachbereich Deutsch

Zuerst einmal die amtlichen Rahmenlehrpläne für alle Berliner Gymnasien:

Mittelstufe (Sekundarstufe I)

Oberstufe (Sekundarstufe II)

Die Pläne beschreiben aber nur die Grundlagen und den allgemeinen Rahmen.
 
Adjektiv und Adverb, Pronomen und Präposition, Syntax und Suffix – natürlich gehört all dies zum Deutschunterricht, ist sogar ein unverzichtbarer Teil, aber Deutsch ist noch viel mehr:
 
Bereits in der 9. und 10.Klasse gibt es ein Wahlpflichtfach Deutsch, das den Interessierten und Talentierten besonders viel Raum für die Entfaltung ihrer Kreativität lässt.
Eng arbeiten wir darüber hinaus mit dem Fach Darstellendes Spiel zusammen, indem die Schüler/innen im Unterricht behandelte Literatur oder andere Texte inszenieren.
 
Inhaltsangabe, Analyse und Interpretation – das klingt nun wirklich trocken und traditionell. Das muss auch sein, allein schon wegen der Orientierung auf die Prüfungsformate im Abitur. Doch mindestens ebenso wichtig ist uns, dass die Jugendlichen ihren eigenen Zugang zu Themen und Texten, zu Klassik und Romantik wie auch zu Zeitungen und anderen Medien finden, um die Schönheit und die Ausdruckskraft von deutscher Sprache und Literatur zu erleben. So können sie Sprache umfassend erfahren, selbst gestalten und bewusst sowie zielorientiert einsetzen.
 
In vielen unterrichtlichen Zusammenhängen stellen wir Bezüge zu anderen Sprachen, zu Geschichte, Wirtschaft, Politik und Philosophie, aber auch zu Naturwissenschaften und Mathematik sowie Kunst, Musik und Sport her.
 
Sinnliche Erfahrung, ästhetisches Empfinden, lustvolles und intensives Lesen, Analyse und Reflexion, Handeln mit Sprache – das alles ist Deutschunterricht – und noch viel mehr!
 
Genaueres erfahren Sie alsbald auf dieser und den folgenden Seiten. Mit großer Genugtuung berichten wir von großen Momenten, die unsere Klassen selbst gestaltet haben: Eigene Versionen von Goethes "Götz von Berlichingen" und Molières "Der eingebildete Kranke" wurden ebenso erst kürzlich am Tag der offenen Tür präsentiert wie eine Inszenierung von Literatur, die im KZ Theresienstadt entstand.