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Große Zahlen

> 2^32;
  Hier wird die Antwort korrekt angezeigt, also im Gegensatz zum Taschenrechner mit allen Dezimalstellen.
> (2/5)^32;
Ebenso lassen sich auch Potenzen rationaler Zahlen bilden, und die Antwort ist wieder eine rationale Zahl. Die runden Klammern sind hier erforderlich, da der Potenzierungs-Operator eine höhere Priorität hat als das Divisions-Operator.
> 0.4^32;
  Diese Antwort unterscheidet sich von der vorherigen. Diese ähnelt mehr der des Taschenrechners, und ist die beste zehnstellige Näherung der exakten Antwort.
    Mit der Maple-Anweisung evalf kann man erzwingen, daß die exakte rationale Antwort durch einen Dezimalbruch angenähert wird.
> evalf((2/5)^32);
Beachtet hier die runden Klammern. Die äußeren runden Klammern schließen das Argument der Maple-Anweisung evalf ein. Dieses Ergebnis ist gleich dem der vorherigen Anweisung. Es hat ebenfalls zehn Stellen.
Man kann die Stellenanzahl festlegen, die in Dezimaldarstellung von Zahlen angezeigt werden.
  > Digits := 20;
   Das große D ist wichtig, da Maple in Namen zwischen kleinen und großen Buchstaben unterscheidet. Das Symbol := (ohne Leerzeichen zwischen : und =) weist Maple an, den Wert auf der rechten Seite der Variablen auf der linken Seite zuzuweisen.
Betrachten wir die Dezimaldarstellung von
> evalf(2^100);
    Hier wird das Ergebnis im 20-stelligen Dezimalformat angezeigt. Es wird auch Gleitpunktformat genannt.
Man kann die Stellenzahl in einer bestimmten Gleitpunkt-Evaluierung variieren.
> evalf(2^100,30);
Jetzt ist die Antwort 30-stellig, obwohl Digits auf 20 gesetzt ist.


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Tue Dec 7 13:01:45 MET 1999